Bericht zur Besichtigung von La Muela 2
Hier im Mittelland lag noch der letzte Schnee, der Fruehling war noch eine unbestimmte Weile weg. Wir waehlten Bus und Zug zur Anreise nach Grono, einem kleine Weiler vor Bellinzona wenn man den San Bernardino runter kommt. Der Zug fuhr nach Chur, wo definitiv der Fruehling noch nicht einzog. Nebelfrei wie fuer Chur ueblich, aber noch Winter. Von dort gings mit dem Zug nach Thusis, wo das Postauto wartete. Am San Bernardino lag noch ueber 2.5m Schnee, die Skilifte waren an der Kapazitaetsgrenze, aber dann ging's dem Fruehling entgegen. In Grono waren schon die Blumen draussen. Das Werk war neben der Bushaltestelle, mit der Bohreinrichtung von weitem sichtbar. Ein letztes Foto. Wir wurden von Silver empfangen und ueber den Geheimnisgehalt des Projektes aufgeklaert. Das hiess keine Fotos.
Nach einer Information ueber die Geschichte dieses Projektes ging es an die Besichtigung des Vorrichtung. Auch als Nicht-Maschinenbau Ingenieur war ich sehr beeindruckt ueber die Komplexitaet des Projektes, das nach der sehr kurzen Zeit von 7 Monaten vor dem Abschluss stand. Die Maschine war eine interdisziplinaere Arbeit, die die verschiedensten Disziplinen zusammenfasste. Drahtlose Kommunikation, Tunnel-/Bergbau, Stahlbau, Elektrik, Hydraulik, Sicherheitsvorschriften fuer jede Disziplin, internationales Recht usw. Jedes Detail musste durchdacht sein, geloest werden, usw. Einem Fachmann waeren nun noch viele, sicher geniale Details aufgefallen, die mir als interessiertem Laien entgingen.
Der Ausflug war sehr interessant und lehrreich.
Rene Tschaggelar, im Maerz, 2009