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Der Vorstand tritt in die Pedale

Vorstandsausflug vom 6. August 2005

Dieses Jahr strampelte der Vorstand mit Draisinen auf der stillgelegten Bahn zwischen Laupen und Gümmenen - ein irre Spass für alle Teilnehmer.

Diaschau (neues Fenster)

Bilder von Philipp Friberg, I01, Bernhard Weber, M94, René Tschaggelar E82, und Bernardo Valsangiacomo, E94


(Fast) die ganze Gruppe

Am Samstag, den 6. August 2005, trifft sich der Vorstand samt Angehörigen im HB Zürich. Für einmal ist nicht eine Sitzung angesagt, sondern körperliche statt geistige Fitness.

Punkt 10 Uhr fährt der Zug nach Bern ab. Die Reservation hat geklappt, werden wir doch über Lautsprecher ehrenvoll angesagt - um uns mitzuteilen, dass unser reservierter Abteil sich im zweitvordersten Wagen befindet. Also beginnt die Fitness schon jetzt. Ein Zettel an der Scheibe bestätigt unseren Wagen - ETR, „Giacomo Valsan“, den wir allerdings nicht kennen.


„Du Franzl, hast’e auch eine Ericsson? ..“

Nach dem Umsteigen in der Hauptstadt gelangen wir nach Laupen BE, wo Mittagessen im Hirschen angesagt ist. Auch die letzten Beiden kommen nun hinzu, sodass der Vorstand nun komplett anwesend ist.

Nach zwei Uhr schreiten wir zum Schienenvelodepot unweit des Bahnhofs. Unsere vier vorbestellten Draisinen stehen schon abfahrbereit da. Nach einer kurzen Instruktion (Wo sind die Bremsen, bei den Bahnübergängen haben wir als Zug paradoxerweise keinen Vortritt, was tun wenn der TGV kommt, usw.) können wir endlich losstrampeln.

Halb Gemütlich, halb mit kräftezehrenden Verfolgungsjagden und sanften Kollisionen fahren wir aus Laupen hinaus, über eine Brücke, Übergänge mit Stopp-Schildern für Schienenvelos, auf einer Fadengeraden durch Äcker und Wiesen. Eine 25-Promille Steigung kündigt sich schon von weitem an, doch wir lassen uns nicht einschüchtern und treten tapfer weiter.

Ein oranges Vorsignal kündigt schon „Halt“ beim nächsten Hauptsignal an. Dieser steht etwas weiter oben tatsächlich auf Rot. Doch selbst wer Bahnsignale nicht kennt, wird an der Weiterfahrt zum Bahnhof Gümmenen durch eine Barriere verhindert - Ende der Strecke. Wir sind über die kurze Strecke etwas enttäuscht. Aber wenn der Lötschberg-Basistunnel in Betrieb geht, kann man ja ein Gleis der Bergstrecke für Draisinen reservieren, dann hätte man etwas mehr davon..


Gaudi für Gross und Klein auf den Draisinen.

Nach dem Wenden der Schienenvelos üben wir noch ein paar Mal den Blitzstart im Gefälle mit Stossen und Aufspringen, so wie es die Profis beim Bobfahren pflegen. Eine Draisine durchbricht mit 30.4 km/h gar die Schallmauer, mit GPS nachgewiesen.


Endstation! Was nun?

Wir kommen!

Nach einer kurzen Imbisspause machen wir uns dann endgültig auf dem Rückweg. Die Schienenvelos haben zum Glück einen Freilauf, doch leider keine Gänge - aber was soll’s, für die kurze Strecke geht’s allemal.

Bis ganz nach Zürich mussten wir zwar nicht mehr strampeln - doch auch so sind wir Müde geworden und freuen uns auf den wohlverdienten Kissen.

Philipp Friberg, I01, und Bernardo Valsangiacomo, E94

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